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Mittwoch, 9. Juni 2004 |
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9.30 |
Frühstück, nachdem Yves und Tom bereits eingekauft haben. Wir fahren ab Richtung Süden, auffrischende Windböen aus SSW. Was Sepp nicht daran hindern kann, die berühmt-berüchtigte Packerlsuppe mit Ei zu servieren. Um 12.10 legen wir in der Bucht von Kilgarvan bei einer Mooring-Boje an. Sowohl das Fischen vom Boot aus, wie auch die Schleppversuche mit dem Dinghy sind nicht erfolgreich und der Erste Offizier ist untröstlich. Der Dinghy-Kapitän Sepp hatte ja bereits nach vier Minuten so eine Vorahnung, O-Ton: "Hör'ma auf, da beißt eh nix!", schont aber trotzdem nicht Mensch noch Material. |
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13.50 |
Abfahrt Richtung Dromeneer. Nach cirka
einer Stunde Fahrzeit bei rauher See und steifer Brise meldet Tom
der Maat: "Dinghy los!!!". Die Dinghy-Leine ist gerissen
- eine Katastrophe bahnt sich an. Nach mehrmaligem Wendemanöver
gelingt es dem Kapitän in greifbare Nähe des Dinghys zu
steuern. In einem halsbrecherischen nicht autorisierten Manöver
sprIngt unser Hilfsbereitschafts-Extremist Hansi von der Badeplattform
ins herrenlose Dinghy. Das Dinghy hält der Belastung stand,
und beide, Hansi und Dinghy, werden von der Crew geborgen und fest
vertäut. Man fragt sich, wo denn der Dinghy-Verantwortliche
zur fraglichen Zeit gewesen sein könnte? O-Ton Seppi aus der
rumpelnden und klirrenden Kombüse: "Ihr Deppen, mir fliegen
da die Tschrerperln um die Ohren!" |
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19.00 |
Rückkehr der Hechte vom Fischen:
zwei tolle Burschen, das heißt endlich ein köstliches
Fisch-Abendessen, Toni und Tom kochen! |




