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Samstag, 21. Mai 2005 |
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6.20 |
Abfahrtstag, strahlend-blauer Himmel, etwas kalt. Leichtmatrose
und Irland-Greenhorn Matschmann sowie Zahlmeister Yves warten
angespannt vor Onkel Toms Hütte auf den Rest der Crew. Schon
kommen Seppi, der Captain und der Erste per Audi - etwas später
findet auch Tom den (Fuß)Weg aus seinem Haus. Also jetzt
wirklich: Abfahrt! |
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9.40 |
Vienna Intl. Airport - unser Tor zur Welt! Check in überraschend schnell, dann allerdings delay - nun also doch ein Bier, wegen der Aufregung. Matschmann erfährt Brisantes: unsere Black Pearl (Airbus) muss wegen technischer Probleme gegen eine etwas in die Jahre gekommene, aber doch noch elegante MD-83 ausgetauscht werden (einen Monat später wird das Teil aus dem Verkehr gezogen!!!). Ab sofort ständige Alarmbereitschaft, denn unser Leichtmatrose - leicht nervenschwach - droht jeden Moment zu türmen. Das muss verhindert werden, wer würde sonst seinen Job machen? |
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10.45 |
Neuerliche Zerreißprobe für
die angespannten Nerven der tapferen Crew: im Shuttlebus zur MD-83
orten wir vier echte kärntner Stimmungskanonen (ein kompletter
Gesangsverein!), die sich ebenso peinlich wie lautstark bemerkbar
machen. Unsere größte Befürchtung, dass sich unsere
Wege in naher Zukunft nochmals kreuzen könnten, wird sich noch
bewahrheiten
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12.45 |
Leicht holprige Landung und Ankunft in Dublin. Wo wartet das gewohnte Schild "Mr. Stiegler"??? Heuer also nich!. Wir suchen eine Weile und finden aufgrund unserer hervorragenden nautischen Kenntnisse doch irgendwo unseren Mann und unseren Bus. Dann warten wir eine halbe Ewigkeit auf vier Landratten. Wer könnte das wohl sein? The worst case happened, es sind "unsere" vier Kärntner. Kaum im Bus überbieten sie all ihre bereits gewohnten Peinlichkeiten noch um einiges. |
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16.30 |
Endlich Ballinamore! Es empfangen uns eine schöne und eine nicht so schöne Französin und erfreuen uns mit einem Video unter dem Motto: all the guys have watch this movie (den französischen Accent können und wollen wir hier nicht wiedergeben). Endlich dürfen wir unsere Pénichette 1400FB in Empfang nehmen und der Instruktor (leicht untergewichtig und ebenso arrogant) betritt die Bühne. Er erklärt das Boot und erfährt , dass wir ja eigentlich eh schon alte Hasen sind am Shannon. Worauf sein Sportsgeist geweckt ist und er versucht, unseren Captain ins offene Messer laufen zu lassen. Da hat er sich aber selbst geschnitten! Andi-cool fährt gekonnt zur Probe und weist den Franzosen auf seine Art von der Brücke. Bezug der Kojen. "Wer schläft wo?" wurde - gemäß der individuellen Schnarch-Pegel - schon vorab geklärt. |
19.40 |
Ordentlich Bunkern bei Mc Loughlin's Super Valu. Als wir beim Supermarkt ankommen sehen wir, dass es hier einen eigenen Anleger gibt - das wäre gut zu wissen gewesen! (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem engagierten Locaboat-Team für die zuvorkommende Informationspolitik!) Special Offer des Tages -sicher nur für uns: Guinness im Sonderangebot! Dann schieben wir mit größter Anstrengung unseren Monstereinkauf zurück zum Boot. Abendessen an Board und Vorbereiten für das "initial Guinness". Erster Pub, nicht so aufregend, Name daher entfallen, trotzdem (und trotz Songcontest im TV) erstes Guinness. Zweiter Pub war nicht einmal eine Runde Guinness wert, aber dann - bereits auf dem Heimweg - offenbart sich uns DAS undercover-Pub! Live-Musik und tolle Stimmung outen sich als Polterabend mit Alleinunterhalter. Wir gehören sofort dazu, zumal Matschmann wieder mal sein echt irisches Karo-Hemdchen trägt und auch seine roten Koteletten nicht wegrasiert hat. Er fügt sich nahtlos in das irische Kollektiv ein. Eine tolle Belohnung für den stressigen Anreisetag - wir bemerken gar nicht, dass es dabei ordentlich spät (äh früh) wird. |







