|
Sonntag, 22. Mai 2005 |
|
|
8.30 |
Der erste Espresso an Board. Es scheint, als wäre das Haar
des Captains über Nacht voller geworden (vgl. Kapitän
Blaubär Der Film)... |
|
11.00 |
Die Maschine läuft, die Mannschaft steht auf Posten, los geht's in Richtung Ballyconnell. Wetter für irische Verhältnisse beständig. Gleich nach dem Ablegen wartet die erste Herausforderung: Lock Nr. 5, Ardrum Lock, eine "Selbstbedienungsschleuse". Yves ist heuer der Doppelbelastung als Zahlmeister und Schleusenwart ausgesetzt und erweist sich als äußerst tauglich. Auch am Aghoo Lock funktioniert alles perfekt und wir sind begeistert. Toni, der Erste Offizier, hat seinen Job übers Jahr nicht verlernt und jeder Handgriff sitzt! Die Pénichette überrascht uns weitgehend angenehm: sie ist vibrationsarm und leise. Der Captain merkt aber an, dass er sich auf diesem Boot wahrscheinlich "einen Wolf" kurbeln wird, was sich wenig später im Woodford Canal zum ersten Mal bestätigt. Wunderschöne, beschauliche Fahrt den Woodford River entlang. Irgendwann gibt's brunch, Seppi kocht Eierspeis (Rührei). |
|
17.00 |
Mitten im schönsten Frieden gibt's Alarm aus dem Salon: Yves aktiviert den mitgebrachten Spannungswandler (Hitec made by Conrad Electronic), löst (beinahe) eine Stichflamme aus und setzt alles unter Rauch. "Das ist der Stoff, aus dem die erste Daily Soap der Fünf Steirer sein sollte!", sind sich Matschmann und Seppi einig und beginnen sofort mit den Dreharbeiten. Hier ist nun also endlich die Erklärung für unsere erste Daily Soap, über die bis zum heutigen Tag schon viel gelacht wurde, obwohl niemand wusste, worum es eigentlich ging. |
|
18.00 |
Wir legen am öffentlichen Anleger von Ballyconnell an (ein grauer Plattenbau, der als Erich-Honecker-Gedenksiedlung durchgehen könnte). Einige Umbauarbeiten an der Board-Office Stromversorgung sind notwendig um dieselbe aufrecht zu erhalten und werden prompt erledigt. Der Captain erweist sich wieder mal als McGuiver (technische Details werden hier nicht bekannt gegeben). Gute Stimmung kommt auf, wir beschließen an Board zu bleiben und setzen keinen Fuß an Land. Bei einer stundenlangen Doppelkonference von Matsch und Sepp biegen wir uns vor Lachen. |




